Dalarna - Im Herzen Schwedens
Vogelbeobachtungs- und Fotoreise 
~ 19.06. bis 26.06.2019 ~ 
  • 4 – 8 Personen 
  • 7 Tage / 6 Nächte
  • 800,- EUR pro Person für 7 Tage mit Reiseleitung, Halbpension


Die Naturfotoreise führt uns 2019 in die mittelschwedische Provinz Dalarna, genauer gesagt in den nordwestlichen Teil dieser wald-, seenreichen und teils auch hügeligen Landschaft nahe der norwegischen Grenze. 

Eigentlich zählt diese Gegend mit den Orten Sälen und Idre zu den bekanntesten Wintersportgebieten Schwedens, aber auch während der Sommermonate hat diese Landschaft sehr viel Interessantes zu bieten. Zum einen ist es die grandiose Natur, die bereits Persönlichkeiten wie Carl von Linné in seinen Bann zog, aber auch die traditionellen Feste, wie beispielsweise das midsommar-Fest, dass an keinem anderen Ort wie in Rättvik am malerischen Siljan-See, so ursprünglich gefeiert wird. Wir erkunden auf unseren Tagestouren u. a. den südlichsten Teil Lapplands, der in Idre, dem südlichsten Dorf dieser bekannten Landschaft, beginnt. Wir werden mit Sicherheit Rentiere in der Natur beobachten, mit etwas Glück vielleicht auch wildlebende Elche und mit noch mehr Glück Braunbären, die hier ihre größte Populationsdichte innerhalb Schwedens aufweisen. Wir werden Kaffee auf samische Art genießen, midsommar werden wir mit den Einheimischen in Rättvik feiern und zwei Nächte in einer Berghütte verbringen, was einen etwa zweitstündigen Aufstieg in das schwedische Fjäll (Gebirge) mit einschließt. 
 
Der gesamte Reiseablauf wird durch SkandinAVES vor Ort organisiert und durchgeführt. Wir bereisen diese Gegend seit einigen Jahren regelmäßig, sind mit der Umgebung sowie den Gegebenheiten vertraut und verfügen über hinreichende schwedische Sprachkenntnisse. Mehrere Bekannte aus der Gegend verrieten uns in der Vergangenheit einige Örtlichkeiten, die aus ornithologischer Sicht durchaus als Geheimtipp bezeichnet werden können. Vornehmlich die Vogelwelt dieser Gegend wird das Ziel unserer Aktivitäten vor Ort sein.

Wir werden für unseren Aufenthalt ein Ferienhaus mieten. Die Anreise ist für Sie ab dem 19.06.2019 möglich. Das Haus steht Ihnen dann bis einschließlich 26.06.2019 zur Verfügung; dies ist dann auch zugleich der späteste Tag Ihrer Abreise. Für die Anreise ist jeder Teilnehmer eigenständig verantwortlich. Gern sind wir bei der Buchung der Fährüberfahrten oder Planung bei einer Fahrt über die Öresundbrücke von Dänemark (Kopenhagen) nach Schweden (Malmö) behilflich.  

Vom Anreise- bis zum Abreisetag übernehmen wir auch gern Ihre Verpflegung, wie in dieser Reisebeschreibung weiter unten aufgeführt.
 
Das Reiseprogramm beginnt am 19.06. und endet am 26.06. In dieser Zeit sind wir gern als Ansprechpartner für Ihre Bedürfnisse vor Ort zur Stelle.


Reiseverlauf

19.06.2019: Individuelle Anreise

Erkunden der näheren Umgebung und gegenseitiges Kennenlernen. Sofern alle Reiseteilnehmer rechtzeitig vor Ort sind, können wir gegen Mittag gern einen Besuch in einem Elchpark organisieren. Der Besitzer wird uns, neben den Elchen, auch Rentiere und seine Huskys zeigen. Es ist möglich das Elchgehege zu betreten und mit eventuell dann vorhandenen Kälbern Kontakt aufzunehmen. Der Eintrittspreis lag im Jahr 2018 bei 18,00 EUR pro Person und ist nicht im Reisepreis enthalten. 

Zum Abendessen wird „Janssons frestelse“ (Janssons Versuchung) serviert, ein in ganz Schweden bekannter und beliebter Auflauf, der aus Kartoffeln, Zwiebeln, schwedischen Anchovis (Sardellen-Filets) und Sahne hergestellt wird. Lassen Sie sich einfach überraschen!


20.06.2019: Ab in den Sumpf

Ziel unserer Fahrt an diesem Tag ist eine ornithologisch interessante Gegend unweit von Lima. Es handelt sich um einen Geheimtipp eines befreundeten Ornithologen, den wir im Jahr 2015 einmal nach dem besten Beobachtungsplatz für Limikolen (Watvögel) in Dalarna fragten.

Nach einem gemütlichen Frühstück fahren wir also in Richtung Süden, wo uns beispielsweise auf dem Weg durch den Wald bereits Rauhfußkäuze (Aegolius funereus), Birk- und Auerhühner (Tetrao tetrix, Tetrao urogallus) begegnen können. Wir suchen ein größeres von Wäldern umgebenes Überschwemmungsgebiet (Moor) auf, das zahlreichen Wat- und Wasservögeln als Brutrefugium dient. Bruchwasserläufer (Tringa glareola), Rotschenkel (Tringa totanus) und Kiebitze (Vanellus vanellus) können hier genauso beobachtet werden wie Flussuferläufer (Actitis hypoleucos), Große Brachvögel (Numenius arquata) und Goldregenpfeifer (Pluvialis apricaria). Mitunter sind diese Vogelarten während der Fortpflanzungsperiode mit ihrem Nachwuchs zu entdecken. Das Gleiche gilt auch für Tafelenten (Aythya ferina), Krickenten (Anas crecca), Reiherenten (Aythya fuligula) und Pfeifenten (Anas penelope). Zu den ständigen Brutvögeln zählen hier auch Singschwäne (Cygnus cygnus), die imposanten Ohrentaucher (Podiceps auritus), der Kiefernkreuzschnabel (Loxia pytyopsittacus) und sein enger Verwandter der Fichtenkreuzschnabel (Loxia curvirostra). Prachttaucher (Gavia arctica) schreiten dort zur Brut und auch sein kleinerer Vertreter der Sterntaucher (Gavia stellata). Dort werden wir dann vermutlich auch das erste Mal auf die nördlichen Vertreter der Schafstelze (Motacilla flava thunbergi) treffen.

Da es in dem Überschwemmungsgebiet zu wenig natürliche Deckung gibt, um sich den Vögeln auf wenige Meter nähern zu können, empfiehlt es sich ein Tarnzelt mitzuführen, dass wir Ihnen gern zur Verfügung stellen. 


21.06.2019: Midsommar – das Fest der Schweden (Alternativprogramm möglich!)

Es ist Mittsommernacht (midsommar), in Schweden nach Weihnachten das zweitgrößte Fest. Früher glaubte man, die Natur sei in der Mittsommernacht magisch, die Elfen würden tanzen und Trolle stünden hinter den Bäumen. Außerdem hieß es, der Morgentau könne kranke Tiere und Menschen heilen. Deshalb sammelte man etwas Tau in einer Flasche, der dann auch zum Backen benutzt wurde; das Brot und die Brötchen würden davon groß und lecker, so glaubte man. Wir werden uns an diesem Tag nicht von dem Wahrheitsgehalt dieser Geschichten überzeugen können, aber wir fahren zunächst nach Mora, einer kleinen Stadt am Siljan-See. Hier besteht die Möglichkeit den schwedischen Alltag an einem solch wichtigen Tag kennenzulernen und auch etwas durch die nur vormittags geöffneten Geschäfte zu bummeln. Aber auch Liebhaber alter amerikanischer Straßenkreuzer werden an diesem Tag ganz sicher auf ihre Kosten kommen!

Anschließend fahren wir nach Nusnäs, einem kleinen Dorf nicht weit entfernt von Mora, und besuchen dort die Produktionsstätte eines Souvenirs, dass als „dalahäst“ (Dalapferdchen) weltweit bekannt ist. Man kann dort den Holzschnitzern und Malern über die Schulter schauen und jede einzelne Herstellungsphase der kleinen Holzpferdchen in den traditionellen Gemäuern miterleben. Hier besteht dann auch die Möglichkeit, die „dalahäster“ und auch anderes schwedisches Kunsthandwerk zu erwerben. 

Am Nachmittag werden wir dann in Rättvik sein, uns dort einige Sehenswürdigkeit anschauen, wie die örtliche Kirche aus dem 13. Jahrhundert und die in unmittelbarer Nähe befindlichen Kirchenhütten und –ställe. Alte Bauwerke sind auch in Rättviks Gammalgård zu bewundern, dem Ort, wo ab 18:00 Uhr die wohl bekannteste midsommar-Feier Schwedens stattfindet. Wir werden an diesem Abend auch miterleben, wie dort der Spielmannszug auf das Festgelände zieht, die Maistange geschmückt und im Anschluss aufgestellt wird und natürlich auch wie die Leute um diese tanzen. Selbstverständlich können auch Sie sich diesem Vergnügen gern anschließen, nur sind manche Tänze in der Tat etwas gewöhnungsbedürftig und werden sicherlich auch Ihnen ein Lächeln abringen.

Gegen 22.00 Uhr werden wir wieder an unserer Unterkunft sein, dort grillen und den „fast“ längsten Tag des Jahres in gemütlicher Runde ausklingen lassen. Wir haben in dieser Gegend Schwedens zwar noch nicht das Phänomen der Mitternachtssonne, aber richtig dunkel wird es in dieser Zeit auch dort nicht. 


Alternativprogramm am 21.06.2019: Wer sich aber auch an diesem Tag lieber in der Natur aufhalten möchte, für dem organisieren wir gern einen alternativen Ausflug, zum Beispiel in den Hamra-Nationalpark, in welchem der Habichtskauz (Strix uralensis) zu den regelmäßigen Brutvögeln zählt. Im Jahr 2018 konnte dort beispielsweise auch der Sperlingskauz (Glaucidium passerinum) bei der Jungenaufzucht beobachtet werden. Oder zum Översjökölen, einem ähnlichen Sumpfgebiet, wie das in der Nähe von Lima. 


22.06.2019: Fulufjället-Nationalpark und Schwedens höchster Wasserfall

An diesem Tag fahren wir zum Fulufjället-Nationalpark. Der Ausgangspunkt unserer nicht sehr anspruchsvollen Wanderung ist die Ortschaft Mörkret. Vom Parkplatz aus durchwandern wir einen kleinen Teil des insgesamt 384,14 km² großen Areals, von dem 230,48 km² reine Wildniszone sind. Uns erwarten eine für den Nationalpark typische kahle Bergregion, urwaldartige Täler, Sümpfe und steile Felswände sowie üppige Matten der Rentierflechte. Zahlreiche seltene Pflanzenarten haben hier ihr Refugium, so kommen hier allein 815 Flechten- und Moosarten vor! 65 Prozent des Nationalparks werden von Tundra bedeckt; in der subalpinen Heide sind die Zwergbirke, das Wollgras und das Borstgras typisch. Wir werden flechtenreiche Altwälder mit bis zu 500 Jahre alten Kiefern kennenlernen und natürlich den Njupeskär, mit 125 m Höhe Schwedens höchsten Wasserfall. 

Die Vogelwelt in dieser Gegend kann unter Umständen sehr beeindruckend sein. Bergfinken (Fringilla montifringilla), Wasseramseln (Cinclus cinclus) und einige Limikolen können uns während unserer Wanderung begegnen und vielleicht sogar die äußerst zutraulichen Unglückshäher (Perisoreus infaustus), die wir beim Antreffen mit etwas Glück auch aus der Hand füttern werden. Die Sperbereule (Surnia ulula) ist mitunter in dieser Gegend auf ihrem Ansitz zu sehen, manchmal hört man auch nur ihren charakteristischen Ruf. Erwähnen muss man aber auch die Ringdrossel (Turdus torquatus) und der Dreizehenspecht (Picoides tridactylus), die in dieser Landschaftsform als Brutvögel anzutreffen sind. Eventuell zieht aber zu dieser Zeit auch der seltene Gerfalke (Falco rusticolus) wieder seinen Nachwuchs in dem Felsmassiv auf. Im Jahr 2018 kam es allerdings zu keiner Brut, da einer der beiden Gerfalken im März tot aufgefunden worden ist.

Am Ausgangspukt unserer Wanderung befindet sich das „Naturum“, das Besucherzentrum des Nationalparks und eine kleine Gaststätte, in der typisch schwedische Gerichte zu erträglichen Preisen serviert werden. Dort kann man auch im Freien sitzen und insbesondere zur Mittagszeit auf das Eintreffen der Unglückshäher warten, dem Charaktervogel des Nationalparks. Dass wissen auch viele Vogelfotografen und kommen allein wegen dieser Vogelart alljährlich hier hinauf ins Fulufjäll. 
 
Auf den Rückweg zu unserer Unterkunft werden wir noch einen kleinen Abstecher in das Göljån-Tal machen. Hier hat im Jahr 1997 eine große Flutkatastrophe ein heute wertvolles Biotop geschaffen, als Ende August 1997 innerhalb von 24 Stunden bis zu 400 mm Regen niedergingen, die höchste je in Skandinavien gemessene Menge, was zu großen Bergstürzen und Überschwemmungen führte. Die Wassermassen des Flusses Göljån schwollen zu dieser Zeit auf das 500-fache an und durch eine bis zu 6 Meter hohe Flutwelle wurden ca. 10.000 m² Holz entwurzelt. 


23.06.2019: In das Land der Rentiere - Südlappland

Unser Ziel an diesem Tag ist die flachwellige Landschaft nördlich von Idre. Dort besuchen wir das Nipfjäll als Teil des Gränslandet, das sich aus insgesamt 9 Naturschutzgebieten zusammensetzt und auch Teile Norwegens umfasst. Im Nipfjäll gibt es viele abgestorbene silbergraue Waldkiefern und flechtenbewachsene Fichten. Die Sperbereule und der Dreizehenspecht finden hier ihre Heimat, die Schneeammer (Plectrophenax nivalis) und auch die Alpenschneehühner (Lagopus muta) sind hingegen in den etwas kahleren Flächen dieser Landschaft zu finden.
 
Gelegentlich werden hier Mornellregenpfeifer (Charadrius morinellus) und auch Goldregenpfeifer (Pluvialis apricaria) gesichtet und seit einiger Zeit ist der Mornellregenpfeifer hier auch regelmäßig als Brutvogel vertreten. Im Jahr 2016 glückte uns dort die Beobachtung eines Paares Mornellregenpfeifer mit 3 erst wenige Tage alten Küken. Ein einmaliges Erlebnis, dass uns die Gefühle des schwedischen Schriftstellers Bengt Berg sehr gut nachempfinden ließen, der dieser Vogelart vor rund einhundert Jahren ein eigenes Buch widmete.

Wir werden auf dem Weg in das Nipfjäll kurz an einem Ort halten, der eine bemerkenswerte optische Täuschung für uns bereithält und am Ende des Fahrweges gelangen wir zu einem Parkplatz in einer Höhe von 985 m ü. NN. Von hier aus haben Sie Gelegenheit auf einem Sommerwanderweg die Spitze des höchsten Berges dieser Gegend zu erwandern, die in 1.191 m ü. NN liegt. Von dort haben sie einen sehr schönen Überblick über die weitläufige Landschaft. Sofern wir bis dahin noch keine Rentiere entdeckt haben – hier wird es uns mit Sicherheit gelingen, denn in dieser Gegend befindet sich das Sommerweideland der halbwilden Rentiere. 

An diesem Tag werden wir auch einen kleinen Abstecher nach Storsätern machen, wo in einem kleinen Hofladen traditionelle samische Essenskultur angeboten wird, echtes Samenhandwerk und natürlich Rentierfelle. Wir werden dort die Gelegenheit nutzen und eine Tasse Kaffee auf samische Art genießen. Keine Angst! Es ist nichts wovor man sich ekeln muss, versprochen! Wir laden Sie dazu ein!

Am Abend bereiten wir für Sie ein weiteres schwedisches Gericht (Flygande Jakob) zu.


24.06.2019: Es ist geht bergauf

An diesem Tag begeben wir uns wieder in das Fulufjäll. Wir werden am Vormittag dort eintreffen, uns bis zur Mittagszeit die Zeit vertreiben, haben die Möglichkeit uns noch einmal zu stärken und dann geht es auf zu einer etwa zweistündigen Wanderung direkt in das Fjäll. Auf diesem Weg werden wir circa 200 Höhenmeter überwinden, die zum weitaus größten Teil über leicht begehbare Wanderwege führen und nur auf kleineren Wegetappen über teils unwegsames Gelände. Plankenwege und Holzbrücken helfen beim Überqueren von Nassstellen. Es handelt sich keinesfalls um schwieriges Gelände UND wir haben Zeit. Die Benutzung von Wanderstöcken und -schuhen ist aber auf jeden Fall zu empfehlen, um bei der gesamten Wanderung einen möglichst guten Halt zu besitzen. 
 
Auf der Fjällhochfläche befinden sich zahlreiche Seen, auf denen u. a. Trauerenten (Melanitta nigra
), Samtenten (Melanitta fusca) und auch Odinshühnchen (Phalaropus lobatus) angetroffen werden können. Einige Limikolen-Arten haben hier ihr Brutgebiet, so wurde vor 3 Jahren auch hier der Mornellregenpfeifer beobachtet. Und wann hat man schon einmal die Gelegenheit Limikolen auf Bäumen zu sehen? Nordische Schafsstelzen zählen hier ebenfalls zu den häufigen Brutvögeln und Moorschneehühner (Lagopus lagopus), die zu dieser Jahreszeit bereits ihren Nachwuchs führen dürften.  

Wir haben die Möglichkeit den Njupeskär von oben anzuschauen und von der Bergkante einen noch besseren Einblick in die Kinderstube der Gerfalken zu erhalten. Außerdem können Sie bei Bedarf „Old Tjikko“ besuchen, eine 9.550 Jahre alte Gemeine Fichte, die der älteste lebende individuelle Klonbaum der Welt ist. 
 
Übernachten werden wir in Berghütten mit einfachstem Standard. Es gibt „viel“ Wasser (See) sowie Toiletten (Plumpsklo) und am Abend können Sie es sich an einem Lagerfeuer am See gemütlich machen. 


25.06.2019: Wir bleiben im Fjäll

An diesem Tag werden wir uns ebenfalls in dem Hochplateau aufhalten. Die guten Wanderwege und die überschaubare Natur bieten Ihnen als vielleicht noch unerfahrenen Wanderer sehr gute Möglichkeiten die Gegend auf eigene Faust zu erkunden. 

26.06.2019:  Heimwärts

Den frühen Vormittag werden wir auf Wunsch noch im Fjäll verbringen und uns dann auf den Abstieg begeben. Am Besucherzentrum können wir dann unser Mittagessen einnehmen, oder wenn es oben doch etwas länger dauert, auch die sehr zu empfehlenden Waffeln mit einer (oder mehrerer) Tasse/n Kaffee. Der Nachmittag steht dann zur freien Verfügung oder wir organisieren noch kurzfristig etwas nach Ihren Wünschen. Den Abend lassen wir dann noch am Grill, mit einem gemütlichen Beisammensein, ausklingen. 



Inklusiv-Leistungen: 

·       6 Übernachtung in einem Ferienhaus in Sälen

·       Organisation der Aktivitäten vor Ort und der Unterkünfte

·       Deutschsprachige Reiseleitung vor Ort über den Zeitraum vom 19. bis 26.06.2019

·       Hilfestellung bei der Planung der An- und Abreise

·       Mineralwasser-, Tee- und Kaffee

·       Frühstück und Abendbrot 

·       2 warme typisch schwedische Gerichte am 19.06. und 23.06.2019

·       Grillfeier zu midsommar am 21.06.2019 

·       Grillabend am 26.06.2019

·       Eintritt zur midsommar-Feier in Rättvik 

·       Miete der Berghütte (2 Nächte)

·       Kaffee auf samische Art 

·       Bereitstellung eines Tarnzeltes, welches ggfs. mit einem weiteren Mitreisenden geteilt werden muss 

·       Sicherungsschein für jeden Reisenden


Nichtenthaltene Leistungen:

·       An- und Abreise

·       Fahrten vor Ort (hier bilden wir Fahrgemeinschaften)

·       Mittagsessen (Lunchpakete dürfen aber gern aus dem Frühstücksangebot zusammengestellt werden)

·       Reiseversicherung


Bei Buchung dieser Reise über SkandinAVES gilt die Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG Abs. 1; es wird

demzufolge keine Umsatzsteuer berechnet.


Wichtige HInweise

SkandinAVES ist stets bemüht Reisen in kleinen Gruppen durchzuführen. Die angegebene Gruppengröße für diese Reise beinhaltet auch die Reiseleitung. Wir werden an manchen Tagen etwas längere Wanderungen unternehmen, teilweise durch unwegsames Gelände. Bei der hier angebotenen Naturreise handelt es sich demzufolge um eine Reise, die für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist! 

Für Ihren Aufenthalt benötigen Sie, neben Ihren persönlichen Sachen, auch Bettwäsche und Handtücher. Für die Ausflüge empfehlen wir ein Fernglas, Spektiv oder auch eine entsprechende Kameraausrüstung. Denken Sie bitte auch an zweckmäßige Outdoorbekleidung, möglichst nicht in auffälligen Farben. Wasserdichte Wanderschuhe sind sehr zu empfehlen; des Weiteren Kleidung für eventuell verregnete Tageszeiten. 

Für die Nutzung der Tarnzelte sollten Sie ihrem Reisegepäck eine Sitzgelegenheit (Campinghocker) beifügen; die Tarnzelte sind für jeweils 2 Personen geeignet. 

Die meisten Gebiete unserer Tagesausflüge stehen unter Naturschutz, so dass wir uns darin nicht grundsätzlich so bewegen dürfen, wie wir es uns vielleicht gern wünschen. Zum Schutz der brütenden bzw. Jungvögel führenden Vögel gibt es Betretungsverbote für abgesperrte Bereiche, die wir selbstverständlich in vollem Umfang respektieren.

Wir bewegen uns während unserer Ausflüge in der Natur, in der "natürlich" nicht alles lückenlos vorausgeplant werden kann. Das Wetter spielt bei der Beobachtung von Vögeln im Freien eine wichtige Rolle. Bei starkem Wind oder an einem verregneten Tag sind die Chancen auf erfolgreiche Beobachtungen natürlich stark eingeschränkt. Insbesondere die Kleinvögel verbergen sich bei solchen Wetterlagen an geschützten Stellen. Auch sind besondere Beobachtungen, z. B. von seltenen Vogelarten, dem Zufall überlassen. Mitunter befindet man sich tatsächlich zur falschen Zeit am falschen Ort, manchmal ist man aber auch zur rechten Zeit am rechten Ort. Der Reiseleiter von SkandinAVES vergewissert sich immer bereits am Vortag über die Beobachtungsmöglichkeiten am Ziel des Folgetages. Unter besonderen Umständen werden wir den Reiseverlauf auch umstellen, selbstverständlich immer nur nach Absprache mit Ihnen. 

Während unserer tägliche Unternehmungen müssen wir uns unterwegs verpflegen. Entweder bieten sich an unseren Ausflugszielen Möglichkeiten zur Einnahme einer warmen Mahlzeit oder jeder stellt sich beim Frühstück selbst ein Lunchpaket zusammen. Mittagessen kann man in Schweden übrigens mitunter recht günstig einnehmen. Empfehlenswert ist beispielsweise das sogenannte „Dagens rätt“, das in vielen Restaurants angeboten wird. Dieses Tagesmenü gibt es nur um die Mittagszeit, etwa von 11 bis 14 Uhr. Dagens rätt besteht zumeist aus einem einfachen sättigenden Gericht (in Buffetform), das zur Mittagszeit zu einem herabgesetzten Preis angeboten wird. Oft gehören ein frischer Salat sowie Wasser, Mineralwasser oder Leichtbier (Lättöl) dazu. Eine Tasse Kaffee oder Tee runden das Angebot ab. In der Regel bezahlt man für diese 3-Gänge-Menüs, inkl. Getränke, etwa 10,- EUR. Kaffee ist dabei oftmals “Med påtår”, d. h. zum einmal Nachfüllen.  

Für die oben beschriebenen Tagesausflüge in der Zeit vom 20.06. bis 26.06.2019 müssen wir von Sälen aus jeweils immer eine Stunde für die Hin- aber auch Rückfahrt einplanen. Dazu werden wir bei Bedarf Fahrgemeinschaften bilden.  




Nachfolgend eine Auflistung der 112 Vogelarten, die über den gesamten Juni 2018 in unserem Reisegebiet gesichtet worden sind:

Alpenschneehuhn Lagopus muta

Alpenstrandläufer Calidris alpina

Amsel Turdus merula

Auerhuhn Tetrao urogallus

Bachstelze Motacilla alba

Baumpieper Anthus trivialis

Bekassine Gallinago gallinago

Bergfink Fringilla montifringilla

Birkenzeisig Acanthis flammea

Birkhuhn Lyrurus tetrix

Blaukehlchen Luscinia svecica

Braunkehlchen Saxicola rubetra

Bruchwasserläufer Tringa glareola

Buchfink Fringilla coelebs

Buntspecht Dendrocopos major

Dohle Corvus monedula

Dreizehenspecht  Picoides tridactylus

Eichelhäher Garrulus glandarius

Elster Pica pica

Erlenzeisig Spinus spinus

Falkenraubmöwe Stercorarius longicaudus

Fichtenkreuzschnabel Loxia curvirostra

Fischadler Pandion haliaetus

Fitis Phylloscopus trochilus  

Flussseeschwalbe Sterna hirundo

Flussuferläufer Actitis hypoleucos

Gartengrasmücke Sylvia borin

Gartenrotschwanz Phoenicurus phoenicurus

Gebirgsstelze Motacilla cinerea

Gelbspötter Hippolais icterina

Goldammer Emberiza citrinella

Goldregenpfeifer Pluvialis apricaria

Grauschnäpper Muscicapa striata

Großer Brachvogel Numenius arquata

Grünfink Chloris chloris

Grünschenkel Tringa nebularia

Haubenmeise Lophophanes cristatus

Heckenbraunelle Prunella modularis

Kampfläufer Calidris pugnax

Kanadagans Branta canadensis

Kiebitz Vanellus vanellus

Kiefernkreuzschnabel Loxia pytyopsittacus

Klappergrasmücke Sylvia curruca

Kleiber Sitta europaea

Kohlmeise Parus major

Kolkrabe Corvus corax

Kranich Grus grus

Krickente Anas crecca

Kuckuck Cuculus canorus

Küstenseeschwalbe Sterna paradisaea

Lachmöwe Chroicocephalus ridibundus

Mauersegler Apus apus

Mehlschwalbe Delichon urbicum

Merlin Falco columbarius

Misteldrossel Turdus viscivorus

Mittelsäger Mergus serrator

Mönchsgrasmücke Sylvia atricapilla

Moorschneehuhn Lagopus lagopus

Mornellregenpfeifer Charadrius morinellus

Nordische Schafstelze Motacilla flava thunbergi

Odinshühnchen Phalaropus lobatus

Prachttaucher Gavia arctica

Rabenkrähe Corvus corone

Rabenkrähe Corvus corone cornix

Raubwürger Lanius excubitor

Rauchschwalbe Hirundo rustica

Rauhfußbussard Buteo lagopus

Rauhfußkauz Aegolius funereus

Regenbrachvogel Numenius phaeopus

Reiherente Aythya fuligula

Ringdrossel Turdus torquatus

Ringeltaube Columba palumbus

Rohrammer Emberiza schoeniclus

Rotdrossel Turdus iliacus

Rotkehlchen Erithacus rubecula

Rotschenkel Tringa totanus

Saatgans Anser fabalis

Samtente Melanitta fusca

Sandregenpfeifer Charadrius hiaticula

Schafstelze Motacilla flava flava

Schellente Bucephala clangula

Schneeammer Plectrophenax nivalis 

Schwanzmeise Aegithalos caudatus

Singdrossel Turdus philomelos

Singschwan Cygnus cygnus

Sperbereule Surnia ulula

Steinschmätzer Oenanthe oenanthe

Sterntaucher Gavia stellata

Stockente Anas platyrhynchos

Sturmmöwe Larus canus

Sumpfohreule Asio flammeus

Tannenmeise Periparus ater

Temminckstrandläufer Calidris temminckii

Trauerente Melanitta nigra

Trauerschnäpper Ficedula hypoleuca

Turmfalke Falco tinnunculus

Unglückshäher Perisoreus infaustus

Wacholderdrossel Turdus pilaris

Waldbaumläufer Certhia familiaris

Waldlaubsänger Phylloscopus sibilatrix

Waldwasserläufer Tringa ochropus

Wanderlaubsänger Phylloscopus borealis

Wasseramsel Cinclus cinclus

Weidenmeise Poecile montanus

Weißwangengans Branta leucopsis

Wendehals Jynx torquilla

Wespenbussard Pernis apivorus

Wiesenpieper Anthus pratensis

Wintergoldhähnchen Regulus regulus

Zaunkönig Troglodytes troglodytes

Zwergmöwe Hydrocoloeus minutus